Tagebucheintrag – Tag 1 in DayZ
„Ein neuer Anfang in einer Welt voller Gefahren“
Liebes Tagebuch,
heute war mein erster Tag in dieser verdammten, aber faszinierenden Welt von DayZ. Ich hatte nichts außer der Kleidung, die ich am Leib trug, und wusste nicht einmal, wohin ich gehen sollte. Überall herrschte eine bedrückende Stille, die nur gelegentlich durch das Stöhnen der Infizierten oder das Knacken von Ästen unter meinen Füßen unterbrochen wurde.
Mein erstes Ziel war es, etwas Vernünftiges zum Anziehen zu finden. In verlassenen Häusern durchsuchte ich Schränke, Zimmer und jede noch so kleine Ecke. Nach einer Weile hatte ich endlich Glück: neue Kleidung, ein paar brauchbare Schuhe und etwas Stauraum für meine wenigen Habseligkeiten. Es war kein Luxus, aber in dieser Welt war jedes einzelne Kleidungsstück Gold wert.
Doch lange konnte ich mich nicht über meinen Fund freuen. Mein Magen knurrte, und ich brauchte dringend etwas zu essen. Also zog ich weiter durch die verlassenen Straßen und suchte nach Konserven, Getränken und allem, was mich irgendwie am Leben halten konnte. Nach gefühlt einer Ewigkeit fand ich endlich etwas Essbares. Es war nicht viel, aber genug, um meine Kräfte wieder ein wenig zu sammeln.
Später wagte ich mich aus den Häusern hinaus in die Wildnis. Ich wollte versuchen, ein Tier zu jagen, um endlich eine richtige Mahlzeit zu bekommen. Nach einiger Zeit entdeckte ich tatsächlich Wild. Die Jagd war schwieriger als gedacht, und ich musste aufpassen, nicht selbst zur Beute zu werden. Trotzdem gelang es mir, Fleisch zu besorgen. Zum ersten Mal an diesem Tag hatte ich das Gefühl, dass ich vielleicht doch eine Chance hatte, in dieser Welt zu überleben.
Aber DayZ wäre nicht DayZ, wenn nicht irgendwo Gefahr lauern würde.
Als ich mich einer kleinen Siedlung näherte, bemerkte ich andere Überlebende. Zuerst dachte ich, vielleicht könnte ich mit ihnen handeln oder mich ihnen anschließen. Doch ich hatte mich gewaltig getäuscht. Einer von ihnen richtete plötzlich seine Waffe auf mich. Ohne Vorwarnung fielen Schüsse. Ich rannte um mein Leben, suchte Deckung und hoffte, dass sie mich nicht erwischen würden. Diese Leute wollten mich einfach umlegen, obwohl ich ihnen nichts getan hatte.
Für einen Moment dachte ich wirklich, dass hier alles vorbei wäre. Ich hatte den ganzen Tag damit verbracht, Kleidung und Nahrung zu finden und mich irgendwie durchzuschlagen – und dann wollten mich diese verdammten Spieler einfach auslöschen. Zum Glück gelang es mir, irgendwie davonzukommen. Ob aus Glück oder weil sie zu schlecht gezielt hatten, weiß ich nicht. Aber ich lebte noch.
Als die Sonne langsam unterging, suchte ich mir einen sicheren Platz, um kurz durchzuatmen. Ich war erschöpft, hungrig und misstrauischer als je zuvor. Heute habe ich gelernt, dass die Infizierten nicht unbedingt meine größte Gefahr sind. Manchmal sind es die Menschen, die noch leben.
Ich weiß nicht, was mich morgen erwartet. Vielleicht finde ich bessere Ausrüstung, vielleicht treffe ich auf freundliche Überlebende. Vielleicht werde ich aber auch von irgendeinem Fremden erschossen, bevor ich überhaupt reagieren kann.
Eines steht fest: Ich werde nicht so schnell aufgeben.
Tag 1 überlebt.
Und morgen beginnt der Kampf ums Überleben von vorn.
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